Probleme mit der Sehkraft

Die Sehkraft ist für viele von uns das wichtigste Sinnesorgan und daher sollten wir uns darum auch angemessen kümmern. Zögern Sie nicht, den Augenarzt auch vorbeugend aufzusuchen, denn bei einigen Augenkrankheiten werden Sie keine primären Warnzeichen verspüren.

Müde Augen

Häufige Anstrengung der Sehkraft und anschließende Augenmüdigkeit sind momentan das größte Problem. Durch die Konzentration auf das Schreiben, Lesen und die Arbeit am Computer wird die natürliche Tränenbildung des Auges reduziert. Sie verspüren dann ein unangenehmes Schneiden in den Augen, Müdigkeit oder Sie haben das Gefühl, einen Fremdkörper im Auge zu haben. Auch Schwellungen der Augen sind keine Seltenheit.

Durch das Rauchen, die Alterung, unangemessene Beleuchtung, Diabetes und sogar durch die Luftverschmutzung wird die Augenmüdigkeit noch verschlimmert. Ebenso schadet es, wenn Sie ohne Sonnenbrille in die Sonne gehen.
Die Verwendung der modernen Tablets ermüdet das Auge noch mehr als Notebooks oder PCs, weil Sie auf einen noch kleineren Bildschirm blicken. Sie sollten Ihr Tablet so wenig wie möglich verwenden und zwar bei der schnellen Suche im Internet oder zum Lesen einer Datei.

Schauen wir mit Abstand

Welche ist die richtige Entfernung für unsere Augen von den Bildschirmen? Der Bildschirm des Notebooks sollte 40 cm von unseren Augen entfernt sein, der Computerbildschirm 70 cm. Schauen Sie niemals im Dunkeln fern und setzten Sie sich in einer Entfernung von etwa zwei Metern vom Bildschirm.

Bei der Arbeit oder insgesamt bei jeglicher Betrachtung eines Bildschirms sollten wir alle halben Stunden in die Ferne blicken, aus dem Fenster zum Beispiel oder gehen Sie durch die Wohnung und machen Sie sich einen Kaffee Tee. Auch die Betrachtung eines weiter entfernten Bildes oder das Blinzeln tut den Augen gut.

Anfangs tut gar nichts weh

So wie bei vielen anderen Erkrankungen tut auch bei den Problemen mit dem Sehvermögen im Anfangsstadium der Krankheit gar nichts weh. Sie können so irrtümlicherweise glauben, dass alles in Ordnung ist. In der Regel spürt man erst etwas, wenn die Augenerkrankung bereits weiter fortgeschritten ist.

Eine Untersuchung beim Augenarzt kann Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit Astigmatismus, den Star (grau oder grün) und Diabetes aufdecken.

Was hilft dem Sehvermögen?

Auch das Auge ist ein Organ, das bedeutet, es braucht bestimmte Stoffe, damit es richtig funktionieren kann. Die Zellen müssen erneuert und das Sehorgan versorgt werden.

Für die Augen sind die Vitamine C, E und A, die Substanz Lutein und Beerenfrüchte gut. Auch Lebertran und Gemüse wie Brokkoli, Blumenkohl, Spinat und Mais tun dem Auge gut.

Vorbeugeuntersuchungen

Die Untersuchung des Augenhintergrunds kann Veränderungen an den Gefäßen, einen hohen Blutdruck des Patienten und Veränderungen des Sehnervs aufdecken. Ebenso können bei dieser Untersuchung rechtzeitig der Gelbe Fleck und intraokulare Geschwüre entdeckt werden. Der grüne Star wird durch eine Untersuchung des Augeninnendrucks zuverlässig enthüllt, auf diese Weise können Sie auch Unannehmlichkeiten wie Augenoperationen vermeiden. Die Untersuchung der Sehschärfe besteht aus einer Messung der Dioptrien für jedes Auge und aus einem Test der besten Sehstärke ohne Brille.

Eine Untersuchung beim Augenarzt ist dann notwendig, wenn Sie eine Rötung der Augen sehen, wenn Sie das Bedürfnis haben, die Dioptrien zu verändern oder wenn Sie über 40 Jahre alt sind. Außerdem auch dann, wenn Sie Augenschmerzen haben, schlechter sehen oder häufig ein Fremdkörpergefühl im Auge haben.

Suchen Sie Ihren Augenarzt auch dann auf, wenn Sie chronische, nicht nachlassende Probleme mit den Augen und der Sehstärke verspüren.
Zum Schluss möchten wir noch auf die freiverkäuflichen Brillen hinweisen, die es in jedem Hypermarkt gibt. Probieren Sie die gar nicht erst aus und kaufen Sie nichts ohne eine Untersuchung beim Augenarzt. Ansonsten riskieren Sie eine Verschlechterung des Sehvermögens.

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